Gebühren

Grundsätzliches zu den Gebühren

Mandate, die vor dem 01.07.2004 erteilt wurden, werden nach der Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung abgerechnet. Wurde das Mandat später erteilt, richten sich die Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz.

In jedem Fall richtet sich die Höhe der Gebühren nach der Höhe des Streitwertes, wenn im Gesetz keine Rahmengebühren festgelegt sind wie etwa im Straf- und Sozialrecht und dem Umfang der Tätigkeit sowie dem Haftungsrisiko.

Selbstverständlich können auch Stunden- oder Pauschalhonorare vereinbart werden.

In jedem Fall: Reden Sie mit uns über die Höhe unserer Gebühren!

Besonderheit Notariat

Im Notariat sind die Gebühren zwingend durch die Kostenordnung festgelegt. Hiervon darf kein Notar abweichen. Tut ein Notar dies dennoch, hat dies dienstrechtliche Konsequenzen und der Notar wird von der Dienstaufsicht verpflichtet, die falsch erhobenen Gebühren entweder nachzufordern oder zurückzuerstatten.

Beratungs- und Prozesskostenhilfe

Es gibt auch die Möglichkeit, bei Bedürftigkeit Beratungshilfe für die aussergerichtliche Tätigkeit oder Prozesskostenhilfe für die gerichtliche Tätigkeit zu beantragen.

Die Formulare für den Antrag auf Prozesskostenhilfe finden Sie hier.

Die Formulare für Beratungshilfe finden Sie hier.

Wenn Beratungs- oder Prozesskostenhilfe bewilligt werden (hierüber entscheidet das Gericht), übernimmt die Gerichtskasse die Gebühren Ihres Anwalts und die Gerichtskosten. Sie haben lediglich eine Selbstbeteiligung in Höhe von 10,00 € zu tragen.

Wir empfehlen, die Kostenübernahme zunächst selbst mit dem für Ihren Wohnort zuständigen Amtsgericht zu klären, damit Sie auf der sicheren Seite sind. Selbstverständlich können auch wir dies für Sie übernehmen. Bei einer Ablehnung durch das Gericht hätten Sie allerdings die entstandenen Gebühren zu tragen.

Zusätzlich sollte bei sozialrechtlichen Streitigkeiten erst eine Beauftragung unserer Kanzlei im Widerspruchsverfahren erfolgen, da Sie andernfalls auch dann einen erheblichen Teil der Anwaltsgebühren zu tragen hätten, wenn das Widerspruchsverfahren erfolgreich verläuft. (Urteil des Bundessozialgerichts, Az. B 11 AL 24/08 R)